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…kein schlechter Trade-off, oder? Mal ehrlich, wer ist auch schon freiwillig gern ein Lauch? Beim Wort Ironman dagegen, spitzen sie die Ohren. Nicht nur für Szenekenner, auch für Leute, die sich nicht 24/7 mit Triathlon beschäftigen, ist das ein viel sagender Begriff. “Machst du auch diesen Ironman…?” So oder so kann Ruben das inzwischen lässig mit einem Kopfnicken bejahen. Ob auch 2020 ein Ironman geplant ist, was es mit dem “Lauch-Figuren”-Status auf sich hat und worin seine sportliche Reise hingehen könnte, erfährst Du im ersten Blogbeitrag von Swimazer Ruben.

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Hallo zusammen,

Meine Name ist Ruben. Ich bin 29 Jahre alt und ich komme aus Hamburg. Warum ich mich dazu entschieden habe, hier regelmäßig zu bloggen?

 

Vom Handballer zum Ironman

Das hat ehrlich gesagt ein paar einfache Gründe. Zum einen möchte ich meinen Trainingsfortschritt im Wasser reflektieren. Euch durch Ups und Downs mitnehmen – in der Hoffnung, hier ein paar Gleichgesinnte zu finden, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben.

Außerdem macht es mir Spaß, meine Erfahrungen zu teilen. Und wenn ich das auf einer Plattform tun kann, in die Jan und Sören so viel Energie stecken, freut es mich umso mehr. Es geht mir nicht darum, zu zeigen, wie toll, schön und schnell ich bin. Sondern viel mehr darum, zu inspirieren und zu motivieren. Triathlon betreibe ich seit ca. 3 Jahren. Vorher habe ich relativ ambitioniert Handball gespielt. Das sieht man meinem Körper – leider – auch noch an. Von der typischen Triathleten „Lauch-Figur“ bin ich noch weit entfernt. Vielleicht wird das ja nochmal was…

Meinen ersten Triathlon habe ich 2017 absolviert. Ein Sprint. Abgekämpft auf 500 Meter. Mit einer Mischung aus Brust und Kraul habe ich mich über die Distanz gerettet. Inklusive Panik-Attacke an jeder der vier Bojen. Die Pace: so ca: 2:00/100m. Trotzdem habe ich Feuer gefangen, bin dran geblieben. Mit dem Bewusstsein, dass im Wasser ein ordentlicher Schritt nach vorne gemacht werden muss, um wettbewerbsfähig zu sein. Mittlerweile haben wir 2019: Seitdem habe ich diverse Einheiten im Wasser absolviert. Mal mit Swimazing, dann wieder ohne, jetzt wieder mit.

 

 

Wieder bei Swimazing an Board!

Was ich für mich relativ schnell festgestellt habe: Um schneller zu schwimmen, muss ich viel investieren – dann passiert aber auch was! Mir würde es keine Ruhe lassen, wenn ich schwimmen gehen würde und nicht ab und zu das Gefühl hätte, an oder über meine Grenzen gehen zu müssen. Das Gefühl, dass man an seine Grenzen gehen muss, hat man bei Jan und den Trainingsplänen von Swimazing auf jeden Fall.

“Mir gefällt besonders die ehrliche Arbeit. Wenig Firlefanz, dafür knallharte Sets, gemischt mit den relevantesten Technik-Übungen.”

Das Ergebnis: Von den anfänglichen > 2:00/100m ist 2019 eine 58:25 auf 3800m beim Ironman Schweden geworden. Schon gut, aber im Verhältnis zu meinen anderen Disziplinen muss da noch mehr gehen. Und auf diese Reise nehme ich euch hier mit.

Hallo Off-Season! Und 2020?

Die Saison neigt sich für mich dem Ende zu. Ehrlich gesagt ist sie schon vorbei. Ich habe keine Wettkämpfe mehr, trainiere momentan eher so nach Lust und Laune – bis ich dann komplett in die Off-Season gehe. Das mache ich im Oktober für ca. 2 Wochen. Ich bin also in den Swimazing-Plänen ein Level nach unten gegangen (von 4 auf 3) und versuche die Einheiten sehr konzentriert durchzuziehen und auf die Technik Grundzüge zu achten, die ich ehrlich gesagt während der Saison doch das ein oder andere mal habe schleifen lassen. Da helfen mir als Erinnerungsstütze die vielen Tutorial-Videos in der Swimazing University auf jeden Fall weiter.

Nebenbei plane ich ein wenig meine Wettkämpfe für die nächste Saison. Neben ein paar Liga-Starts werde ich vermutlich die ein oder andere Mitteldistanz machen. Obwohl der Ironman in Schweden sehr erfolgreich war, werde ich voraussichtlich keinen vollen Ironman machen. Der reine Fokus auf ein zentrales Haupt-Rennen ist nicht das, was meine Motivation ewig aufrecht erhalten kann. Daher plane ich meine Haupt-Rennen im nächsten Jahr über einen längeren Zeitraum zu strecken.

 

Eins ist aber sicher: Im Wasser bin ich noch nicht zufrieden. Und hier wird in den nächsten Monaten an meinen Schwächen gearbeitet. Ich freue mich wenn ihr hier ab und zu mal reinschaut. Außerdem freue ich mich über Feedback.

Fall ihr Fragen habt, haut die auch gerne raus.

Beste Grüße, Ruben!